Der mitgliederstärkste Kreisverband der Berliner Grünen fordert den Landesverband auf, aus dem schlechtesten Wahlergebnis seit 20 Jahren inhaltliche und personelle Konsequenzen zu ziehen und die Mitglieder stärker an zentralen Weichenstellungen zu beteiligen.
Senat: Findungskommission statt Hinterzimmer
Wer Senatsposten besetzt, prägt das Bild der Partei für die nächsten fünf Jahre. Die Kreismitgliederversammlung fordert eine Findungskommission, die Vorschläge nach politischer Eignung sowie beruflicher, fachlicher und Führungskompetenz unterbreitet. Die Nominierten sollen den Mitgliedern gemeinsam mit dem Koalitionsvertrag in einer Urabstimmung zur Bestätigung vorgelegt werden, wie es die Bundespartei 2021 bereits vorgemacht hat.
Wahlauswertung: Unabhängig und wissenschaftlich
Die inhaltliche Auswertung der Wahl ist komplex – dafür braucht es den Blick von außen. Die Kreismitgliederversammlung fordert den Landesvorstand auf, eine unabhängige, wissenschaftliche Auswertung der Berlin-Wahlen 2023 und 2026 zu beauftragen, durchgeführt von Personen oder Institutionen, die nicht an den Wahlkampagnen der letzten Jahre beteiligt waren.
Neustart: Werkstattgespräche für den Aufbruch 2031
Die Kreismitgliederversammlung fordert parteiöffentliche Werkstattgespräche in den Bezirken, um aus den letzten Kampagnen zu lernen und gemeinsam inhaltliche Impulse für den Aufbruch 2031 zu entwickeln. Ziel ist eine Vision für bündnisgrüne Politik, mit der wir unser Wählerpotenzial in Berlin erreichen und mehrheitsfähig werden.
Der vollständige Beschluss ist einsehbar unter:
Berlin kann mehr – Aufbruch 2031