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: Familienfreundlicher Bezirk

Henry Düring

Als Bürgermeisterin ist es mir ein besonderes Anliegen, den Bezirk Mitte familienfreundlich aufzustellen. Das beginnt damit, die Stadt mit Kinderaugen zu sehen: wie bewegen sie sich durch die Straßen? Wo können sie spielen, ihre Abenteuer erleben und Spaß dabei haben? Intakte Spielplätze sind dafür ein wichtiger Baustein, aber auch die Verkehrssicherheit, damit auch alle gut ankommen.

Die Themen Spielplätze und Verkehrssicherheit bewege ich gemeinsam mit meiner bündnisgrünen Kollegin und Bezirksstadträtin Almut Neumann, die im ersten Jahr unserer Amtszeit zahlreiche Spielplätze saniert und bereits 50 Kreuzungen sicherer gestaltet hat. In diesem Jahr sollen es 100 werden – so kommen wir spürbar weiter.

Vorangehen muss es auch mit dem Kita- und Schulplatzausbau. Der Platzmangel ist mit unerträglichem Aufwand für viele Familien verbunden und schmerzhaft ist es, nicht die gewünschte Kita oder Schule zu bekommen. Noch in meiner vorherigen Position als Schulstadträtin in Mitte habe ich deshalb eine bezirkliche Task Force Schulbau aufgesetzt, denn: wir müssen einfach schneller werden!

Räume brauchen aber nicht nur Kita- und Schulkinder. (Frei)räume brauchen auch die Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie brauchen mehr Orte, wo sie ihre Freizeit verbringen, ihre Freund*innen treffen, ihre Hobbies ausüben und ihre Stärken und Vorlieben entdecken können. Gerade jetzt, wo aufgrund der Silvesterereignisse junge Erwachsene im Negativfokus stehen, möchte ich aber unbedingt für ein friedliches Miteinander werben. Wer Recht und Gesetz missachtet und sich gewaltsam gegenüber Menschen – ob Rettungskräften, Feuerwehr oder Polizei, wie geschehen – verhält, muss jedoch mit einer Strafe rechnen. Das ist mein Rechtsstaatsverständnis.

Familie ist für mich aber nicht nur da, wo minderjährige Kinder zuhause sind. Auch Erwachsene, die sich um pflegebedürftige Angehörige und Freund*innen kümmern, ist für mich Familie. Und auch jene, wo geliebte Familienmitglieder in Erinnerung leben. Wo immer möglich, besuche ich zum Beispiel ältere Menschen zu runden Geburtstagen und hohen Jubiläen und bin immer sehr gespannt auf ihre Lebensgeschichten. Viel regelmäßiger tun dies die Mitarbeiter*innen unseres Ehrenamtsbüros, bei denen ich mich dafür bedanken möchte, ebenso wie bei den Mitarbeiter*innen der Seniorenfreizeiteinrichtungen für ihre wertvolle Arbeit.

Jedes Alter kommt mit seinen Hürden. Ich bin mir der zahllosen Aufgaben in der Rush Hour des Lebens – insbesondere für Alleinerziehende – bewusst und mache mich stark für Unterstützung – ob mit flexibler Kinderbetreuung oder beim Kampf um die Digitalisierung des Bürgeramts.

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Nicht mehr Kindheit, noch nicht ganz erwachsen. So dazwischen. Jugend eben. Renitenz ist Pflicht, Grenzen austesten und überschreiten gehört zum Programm. Sie sehen sich mit sehr hohen Anforderungen konfrontiert. Sie scheitern. Sie gewinnen. Sie suchen ihren Platz und Perspektiven.
Was sie wollen, was sie brauchen, wie sie bestehende Angebote einschätzen – ich möchte das gerne wissen. Nur so können wir im Bezirk erfolgreiche Jugendarbeit leisten, vielleicht Ärger vermeiden, helfen Frust abzuwenden.
Zusammen mit Katja Zimmermann, der jugendpolitischen Sprecherin unserer Fraktion, habe ich Lara, Malena, Oskar und Leo getroffen. Alle um die 18. Es war eine sehr spannende Diskussion. Spannend auch, wie sie das Gespräch nutzten, um untereinander zu analysieren, miteinander zu streiten und gemeinsam zu Erkenntnissen zu kommen.
Was habe ich mitgenommen? Sie brauchen Orte. Lernorte jenseits von Schule oder Bibliothek, Sportorte auch jenseits des Vereins, Aufenthaltsorte jenseits kommerzieller Angebote, selbstorganisiert und ohne Aufsicht. Es darf nichts kosten, es muss mindestens billig sein. Der Späti muss bleiben, der Bolzplatz muss wieder hergerichtet werden. Mehr Bänke in den Parks, gerne mit Überdachung, mehr öffentliche Toiletten (auch für Frauen kostenlos), mehr Wasserspender. Und warum gibt es unter den S-Bahnbögen so viel toten Raum?
Ach ja, auf die Frage „Böllerverbot, Ja oder Nein“ gab’s 2 x Ja, 1 x Naja und 1 x Nein.

Im Video fassen Malena, Oskar und Leo nochmal zusammen. Lara war leider in Eile. Freitagabend… da kannste nix machen 😊

Mein Motto: Verbinden statt Spalten & Mitnehmen statt Ausgrenzen

Ich arbeite täglich dafür, dass unser Bezirk lebenswert bleibt für Jung und Alt, für Familien mit und ohne Kinder und Singles. Das soll gerade in den aktuellen Krisen gelten. Dafür spannen wir ein Netzwerk der Wärme auf und sorgen dafür, dass die Entlastungspakete bei Ihnen ankommen.

Ich setze mich ein für eine Kultur der gegenseitigen Verantwortung, des Respekts und der Beteiligung, die sozialen Zusammenhalt stiften soll in einer vielfältigen Gesellschaft. Für gute Entscheidungen bringe ich gerne verschiedene Perspektiven und Argumente konstruktiv zusammen, denn so lassen sich schwierige Situationen und aufgestaute Problemlagen besser lösen. Enge Zusammenarbeit mit der Landesebene ist mir dabei wichtig. Bezirk und Land – Hand in Hand, denn gemeinsam und klar umrissen bewältigen wir die Aufgaben, vor die uns Bevölkerungszuwachs, rasant steigende Mieten, sozialer Zusammenhalt und Klimaschutz in der Stadt stellen.

Ihre Stefanie Remlinger

Julia Bornkessel

Ich arbeite täglich dafür, dass unser Bezirk lebenswert bleibt für Jung und Alt, für Familien mit und ohne Kinder und Singles. Das soll gerade in den aktuellen Krisen gelten. Dafür spannen wir ein Netzwerk der Wärme auf und sorgen dafür, dass die Entlastungspakete bei Ihnen ankommen.

Henry Düring

„Wir machen Mitte“: Mit diesem Slogan möchte ich mit meinem Bezirksamt Mitte unseren Anspruch ausdrücken, für viel mehr da zu sein als nur für Gesetze, Paragraphen und Verordnungen. Wir wollen für alle Einwohner*innen ein verlässlicher und hilfsbereiter Dienstleister sein.

Frank Dittrich

Wir hatten lange kein normales Jahr mehr. Ob Finanzkrise, Corona, Energiekrise oder Krieg in der Ukraine: Krisenmanagement ist zur regelhaften Aufgabe geworden. Krisen erfordern allerdings langen Atem, denn die Folgen solcher Ereignisse dürfen nicht ausgeblendet werden.

Frank Dittrich

Mitte soll klimaneutraler Bezirk werden. Je schneller, desto besser. Die Bezirke sind auf dem Weg zur klimaneutralen Stadt das Rückgrat der Transformation. Hier laufen viele Fäden zusammen, von hier müssen viele Impulse ausgehen.

Frank Dittrich

Kunst und Kultur sind der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Ich möchte Orte bewahren und neue schaffen, an denen alle Themen verhandelt und kreativ-künstlerisch verarbeitet werden können.